Spargel dämpfen


Die wohl gesündeste Art weißen Spargel zu garen ist ihn zu dämpfen. Spargel dämpfen ist vitaminschonend und kalorienarm. Während beim Kochen viele Nährstoffe ins Kochwasser verschwinden, gart beim Dämpfen der Spargel im Wasserdampf. Die guten Nährstoffe bleiben so im Spargel erhalten.

Dämpfen kann man Spargel auf verschiedene Art und Weise. Entweder mit einem Dämpfeinsatz im Kochtopf oder man packt die Spargelstangen am besten Portionsweise in einen Dampfgarbeutel und lässt den Backofen den Rest erledigen. Oder man nutzt einen speziellen Spargeltopf mit praktischem Einsatz und bedeckt nur den Boden des Topfes mit Wasser.

Bei beiden Dampf-Methoden wird der weiße Spargel wie gewohnt vorbereitet, schälen und holzige Enden abschneiden inklusive.

Spargel dämpfen mit dem Dämpfeinsatz

Hierfür benötigt man einen weiten großen Topf und einen passenden Dämpfeinsatz. Soviel Wasser in den Kochtopf geben, dass der Boden circa zwei Zentimeter bedeckt ist. Den Einsatz in den Topf stellen, Spargel hinein geben und den Deckel aufsetzen. Nun das Wasser aufkochen lassen. Wenn das Wasser kocht, die Hitze reduzieren. Wenn möglich den Deckel während der ganzen Dämpfungsprozedur nicht unnötig, am besten gar nicht öffnen. Nach etwa 30 Minuten sollte der weiße Spargel fertig gedämpft und damit gar sein.

Spargel dämpfen mit Dampfbeutel und Backofen

Entweder den gesamten Spargel in einem großen Dampfbeutel oder portionsweise auf mehrere Dampfbeutel verteilen. Zu dem Spargel kommen noch eine Prise Zucker und Salz sowie etwas Brühe in den Dampfbeutel. Die Beutel gut verschließen und auf ein Backblech setzen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen und dann den Spargel für etwa 25 bis 30 Minuten in seinen Beuteln dämpfen.

Ähnlich funktioniert das ganze auch bei dem Spargelrezept, bei dem der Spargel in Pergamentpapier eingepackt wird.

Was ist Dämpfen?

Dämpfen gilt als besonders schonende Garmethode. In Frage kommt Dämpfen nicht nur für Spargel sondern auch für andere zarte Gemüse aber auch Getreideprodukte und fettarme Fische, zarte Fleischsorten sowie Kartoffeln. Gedämpft wird in Wasserdampf unter Umgebungsdruck bei Temperaturen von bis zu 100 Grad Celsius.

Was benötigt man zum dämpfen?

Zum Dämpfen benötigt man einen passenden Topf mit Deckel sowie einen passenden Dämpfereinsatz. In diesem kommt das Gargut, hier Spargel, und dieses dank des Einsatzes eben nicht in Kontakt mit dem Wasser. Dampfeinsätze gibt es als Blech- und Drahtkörbe aber auch aus Bambus.

Wieviel Wasser darf beim Dämpfen in den Topf?

Das Gargut soll nicht direkt mit dem Wasser in Kontakt kommen, daher darf nur soviel Wasser im Topf sein, dass es auch kochend das eingelegte Gargut nicht erreichen kann.

Was sollte bei dieser Garmethode noch beachtet werden?

Der Topf muss mit einem Deckel geschlossen werden, damit der heiße Wasserdampf auch drinnen bleibt. Ist das Wasser dann am Kochen, sollte die Temperatur entsprechend nach unten geregelt werden. Wichtig ist es, dass der Dampf im Topf bleibt, also den Deckel stets geschlossen halten. Nur so kann die Sattdampfatmosphäre während des Garprozesses aufrecht erhalten werden.

Welche Vorteile bietet das Dämpfen von Spargel?

Beim Dampfgaren bleiben die Aromen im Gargut. Ebenso die Nährstoffe und Vitamine.

Gibt es Nachteile?
Man benötigt einen entsprechenden Dämpfereinsatz und es dauert länger als beim Spargel kochen.

Unterschiede zum Kochen und Dünsten

Beim Kochen ist der Spargel während des ganzen Vorgangs mit Wasser bedeckt, beim Dünsten teilweise.

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